Die Entwicklung der Jugend

Veröffentlicht von Admin2Die Entwicklung der Jugend

Wenn man heute von der Entwicklung der Jugend im Hinblick auf Zwischenmenschliche Beziehungen spricht, denkt man oft an seine eigene Jugend zurück. Vor allem die 25-30-Jährigen haben hier einen Wandel durchgemacht. Diese sind zwar heute keine Jugendlichen mehr, haben aber hier und da mit den selben Situationen zu kämpfen. Diese Generation ist mit dem Internet aufgewachsen.

In frühen Jahren war man zuhause nicht mehr erreichbar über das Telefon, wenn man im Internet war. Damals begann die Zeit von ICQ und Co. Nach der Schule war man einen Rucksack in die Ecke und konnte beobachten, wie ein Freund nach dem anderen bei ICQ online kam und schon konnte man schreiben und spielen. So lernte man auch eine potenzielle Freundin oder einen Freund kennen. Man bekam die ICQ-Nummer und schon konnte man schreiben. Schnell stellte man fest, ob es eine gewisse Chemie gibt und dann konnte man sich zu einem „DVD-Abend“ treffen. Das alles war im Alter von 14-16 Jahren noch relativ unschuldig, doch wie schnell sich die Welt geändert hat, sieht man an der Jugend, die heute in diesem Alter ist.

Grundsätzlich hat sich nicht viel an der Ausgangssituation geändert. Oft lernt man das andere Geschlecht online kennen, allerdings sind die Möglichkeiten über Facebook, Instagram etc. vielseitiger geworden. Die Krone der Schöpfung sind aber Apps wie z.B. Tinder, in denen man innerhalb von einer Sekunde entscheidet, ob das Bild des Gegenübers gefällt oder nicht. Hier kommt es zu einer gewissen Abstumpfung, denn man redet nicht, bewertet nur oberflächlich und eigentlich geht es nur um eins – schnellen Sex. Die Jugend fängt immer früher an und Tinder ermöglichst es ihnen, nahezu unzählige Geschlechtspartner zu haben, denn nicht nur Jungs sind hier aktiv, auch viele Mädchen nutzen die App – sei es nun gewollt oder naiv.

Viele sind überhaupt nicht mehr an einer Partnerschaft interessiert und wollen sich nur die Hörner abstoßen, doch diese unvorsichtige Verhaltensweise kann auf Dauer sogar zu Geschlechtskrankheiten oder Potenzproblemen führen. Nun kann man sich natürlich auch im Internet verschiedene Potenzmittel besorgen, allerdings sollte das erst ein Thema werden, wenn man 40-50 Jahre alt ist und die Probleme auf natürlichem Wege bekommen hat. Allgemein kann man sagen, dass die Jugend sich zu großen Teilen in eine falsche Richtung entwickelt, doch das ist kaum mehr aufzuhalten, da vor allem die Eltern nicht mehr wirklich kontrollieren können, was die Kinder an ihren Smartphones anstellen. Eine App hat man schnell und diese kann auch nicht erkennen, ob der Nutzer nun über 18 ist oder nicht.